KIRCHE ALS PASSAGE

Liebfrauen ist bunt und vielfältig. Verschiedenste Menschen treffen dort zusammen: Von den Gästen der Armenspeisung bis zum Bankangestellten im Beichtstuhl. Vom „religiös Unmusikalischen“ bis zu den franziskanischen Ordensbrüdern im Kapuzinerkloster.

Liebfrauen ist Klosterkirche, Rektoratskirche, Citykirche – in gewisser Weise eine Art Wallfahrtskirche mitten in der Frankfurter Innenstadt.

Es wird erzählt, dass in früheren Zeiten die Menschen die Liebfrauenkirche (die bis ins letzte Jahrhundert von der Stadtmauer eingeschlossen war) als „Abkürzung“ nutzten, um schneller vom Römer zur Hauptwache zu gelangen. Kirche als „Passage“. Schon damals haben Menschen in dieser Passage innegehalten, um eine Kerze anzuzünden oder ein Gebet zum Himmel zu schicken.

Bis heute ist Liebfrauen eine „Passage“ geblieben. Ein Ort der Stille, an dem man eine Kerze anzündet. Ein Ort für Besinnung und Gebet. Ein Ort für Beichte und Gottesdienst. Ein Ort, an dem auch die Musik auf vielfältige Art und Weise erklingt.

Künstler und Acts in der Liebfrauenkirche

Anfahrt Liebfrauenkirche